Die Berufsvorbereitung

Anmeldung (pdf)

Informationsblatt BGS/BGJ (pdf)

Im Rahmen der Berufsvorbereitung werden am BBZ Homburg folgende Schulformen angeboten:

Das Berufsgrundbildungsjahr (BGJ)

Das einjährige Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) ist eine berufsorientierte Form des 10. Pflichtschuljahres mit technischem bzw. kaufmännischem Schwerpunkt.

Das Berufsgrundbildungsjahr im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung vermittelt eine breit angelegte kaufmännische Grundbildung, die auf das Berufsleben vorbereiten soll. Die Schülerinnen und Schüler erhalten erste Einblicke in die beruflichen Aufgabenfelder von Kaufleuten.

Das Berufsgrundbildungsjahr im technisch-gewerblichen Bereich vermittelt eine technische Grundbildung sowie eine erweiterte sprachliche und naturwissenschaftliche Bildung. Das BGJ wird ausschließlich in dualisierter Form angeboten: zwei Tage Unterricht, drei Tage betriebliches Praktikum.

Voraussetzung für den Besuch:

  • Hauptschulabschluss oder
  • Versetzung nach Klasse 9 an einer Hauptschule, einer erweiterten Realschule, einer Gemeinschaftsschule, einem Gymnasium, einer Gesamtschule oder
  • der erfolgreiche Besuch des Berufsvorbereitungsjahres (BVJ)
  • ganzjähriges Praktikum

Abschluss:

Mit dem Besuch des BGJ ist die Berufsschulpflicht erfüllt, sofern kein Ausbildungsverhältnis eingegangen wird. Der erfolgreiche Abschluss des BGJ schließt den Hauptschulabschluss mit ein.

Berechtigungen:

  • Der erfolgreiche Besuch des BGJ wird auf die Ausbildung in einem Beruf des gleichen Berufsfeldes je nach Beruf mit einem halben oder einem ganzen Jahr angerechnet.
  • Bei entsprechendem Notendurchschnitt im Abschlusszeugnis bestehen Übergangsmöglichkeiten zur Sozialpflegeschule, Gewerbeschule oder Handelsschule.

Die Berufsgrundschule (BGS)

Die einjährige Berufsgrundschule/Hauswirtschaft-Sozialpflege (BGS) ist eine berufsorientierte Schulform des 10. Pflichtschuljahres mit hauswirtschaftlich-sozialpflegerischem Schwerpunkt. Sie vermittelt eine hauswirtschaftlich-sozialpflegerische sowie eine erweiterte sprachliche und naturwissenschaftliche Bildung.

Die Berufsgrundschule wird ausschließlich in dualisierter Form angeboten: drei Tage Unterricht, zwei Tage betriebliches Praktikum.

Voraussetzung für den Besuch:

  • Hauptschulabschluss oder
  • Versetzung nach Klasse 9 an einer erweiterten Realschule, einem Gymnasium, einer Gesamtschule oder
  • der erfolgreiche Besuch des Berufsvorbereitungsjahres (BVJ)
  • ganzjähriges Praktikum

Abschluss:

Mit dem Abschluss der Berufsgrundschule ist die Berufsschulpflicht erfüllt, sofern kein Ausbildungsverhältnis eingegangen wird. Der erfolgreiche Abschluss der Berufsgrundschule schließt den Hauptschulabschluss mit ein.

Berechtigungen:

  • Der erfolgreiche Besuch der BGS wird auf die Ausbildung im Beruf Hauswirtschafter/in als erstes Ausbildungsjahr angerechnet.
  • Bei entsprechendem Notendurchschnitt im Abschlusszeugnis bestehen Übergangsmöglichkeiten zur Berufsfachschule für Kinderpflege, Berufsfachschule für Haushaltsführung und ambulante Betreuung, Sozialpflegeschule, Gewerbeschule oder Handelsschule.

Das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ)

Das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) ist eine berufsorientierte Form des 10. Pflichtschuljahres mit verschiedenen Berufsfeldern:

  • Holztechnik
  • Metalltechnik
  • Hauswirtschaft / Ernährung
  • Textiltechnik

Das BVJ hat das Ziel, die Berufsreife von Jugendlichen zu verbessern und die Berufsfindung zu unterstützen.

Wir führen das BVJ als Produktionsschule mit Vorbereitung auf die Teilnahme an der Prüfung zum Erwerb des Hauptschulabschlusses.

In der dualisierten Form werden die fachpraktischen Inhalte in Praktikumsbetrieben vermittelt.

Voraussetzung für den Besuch:

  • Keine Versetzung nach Klasse 9 einer allgemeinbildenden Schule nach 9 Schuljahren
  • Absolventen der Schule für Lernbehinderte

Abschluss:

  • Erfüllung der Berufsschulpflicht bei regelmäßigem Schulbesuch, sofern anschließend kein Ausbildungsverhältnis begonnen wird.
  • Zuerkennung des Hauptschulabschlusses bei Bestehen der Prüfung.

Sozialpädagogische Betreuung:

Eine enge Kooperation zwischen Lehrern und einer sozialpädagogischen Fachkraft ermöglicht eine individuelle Förderung und unterstützt das Ziel, den Jugendlichen im Anschluss in eine betriebliche Ausbildung zu vermitteln. Diese Begleitung wird vom Saarpfalz-Kreis getragen und aus dem europäischen Sozialfonds mit finanziert.